riri mayer

Als hochspezialisierte Firma vertreiben und produzieren wir Reissverschlüsse in jeder erdenklichen Form.

Bei riri mayer wählen Sie aus einem der weltweit umfangreichsten Sortimente aus: direkt ab Produktion ist praktisch jeder Sonderartikeln realisierbar.

Gleichzeitig führen wir ein sehr umfangreiches Lagersortiment mit fertigen Reissverschlüssen und Halbfabrikaten. Aufträge, welche ab Lager geliefert werden, können zum grössten Teil innert Tagesfrist bereitgestellt und spediert werden. Alle Lagerartikel werden auch als Einzelstücke angeboten. So können z.B. für Musterungen der Textilindustrie auch äusserst spezielle Reissverschlüsse innerhalb kürzester Zeit genau nach Mass geliefert werden.

Ein kompetentes Team von Spezialisten, sowie unser einmaliges technisches Know-how garantieren seit über 50 Jahren für unsere legendäre, reibungslose Lieferbereitschaft. Rufen Sie uns an! Gerne beraten wir Sie über die verschiedenen Möglichkeiten.
Besuchen Sie unseren Laden an der Fürstenlandstrasse 101 in St. Gallen. Unser Verkaufsteam berät Sie gerne und präsentiert Ihnen unsere vielseitigen Produkte.

Im Laden ist unser gesamtes Lagersortiment sofort verfügbar. Spezialanfertigungen können innert kürzester Zeit für Sie konfektioniert werden.

Zudem führen wir ein umfangreiches Nähfadensortiment von Gütermann, sowie ein kleines, gut sortiertes Kurzwarenangebot.

Wir sind ab Bahnhof gut erreichbar mit Bus Nr. 7, Richtung Abtwil. Fahren Sie bis Haltestelle Waldacker. Gratisparkplätze direkt vor dem Haus.

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 9.00 – 12.00 13.00 – 18.00
Samstag geschlossen




Die Geschichte des Reissverschlusses

Es ist nicht so, dass ein genialer Erfinder den Reissverschluss erfunden hat – vielmehr ist der Reissverschluss das Produkt einer langen, sich über mehrere Jahrzehnte erstreckenden Entwicklung.
  • 1881
    Elias Howe, USA, erhält ein erstes Patent für eine Schliessvorrichtung die aus zwei Verstärkungen besteht. Diese Verstärkungen werden an den Stoffkanten miteinander verbunden und angenäht. Kleine Klammern aus Metall umschliessen die Wulste auf denen die Klammern in Längsrichtung verschiebbar sind. Die Klammern selbst werden wiederum an einem schmalen Baumwollband befestigt, sodass zwischen den Laschen ein zweifingerbreiter Abstand ist. Zieht man nun mit dem Baumwollband die Laschen auseinander wird das Kleidungsstück geschlossen. Schiebt man die Laschen wieder zusammen, dann öffnet sich das Kleidungsstück.
    Diese Idee kann man als ersten Ansatz zur Verwirklichung des Reissverschlusses bezeichnen.
  • 1890
    Bereits 1890 erfindet Max Wolff, Moskau, den uns allen bekannten Spiralreissverschluss. Verbreitung findet dieser Reissverschluss, mangels geeigneter Materialien, jedoch erst ab den 1950er Jahren, als man Nylon-Spiralen anstelle von Stahl oder Metall verwendet.
  • 1893
    Whitcomb Judson, New York, präsentiert seinen Hakenverschluss, welcher als der "erste Reissverschluss" bezeichnet wird. Da dieser Verschluss mehr auf als zu geht und weil er nahezu so teuer kommt wie die zu verschliessenden Objekte,  ist der Absatz ausserordentlich gering.
  • 1908
    Der Schwede Gideon Sundback bringt in den USA seinen ersten Reissverschluss unter dem Namen "Modell Plako" auf den Markt. Der Erfolg stellt sich wiederum nicht ein – die Reissverschlussinteressenten haben die bisherigen Erfahrungen mit den früheren Verschlüssen nicht vergessen.
  • 1911
    Eine Wende in der Entwicklung des Reissverschlusses hätte ein Patent bringen können, welches 1911 in der Schweiz von Frau Catharina Kuhn-Moos und Herrn Henri Forster angemeldet wird. Tatsächlich wird hier der eigentlich klassische Reissverschluss geboren. Nicht nur, dass die im Patent zeichnerisch dargestellten Reissverschlussglieder in ihrer Grundform heute noch überwiegend verwendet werden, auch der Schieber zeigt schon die Grundform, welche heute noch, natürlich mit entsprechenden Verfeinerungen, Verwendung findet.
    Weder die Erfinder selbst, noch andere Interessenten, erkennen den tatsächlichen Wert dieser Erfindung. Da sich niemand findet die Lizenz oder das Patent zu erwerben, verfällt das Patent nach einigen Jahren sang und klanglos.
  • 1912
    Eine bahnbrechende Weiterentwicklung erfolgt wiederum durch Sundback. Ob und wieweit das Kuhn-Moossche Patent hierbei von Einfluss war, ist nicht feststellbar. Der Kernpunkt der Verbesserung liegt jedoch darin, die Klötzchen des Kuhn-Moos-RV's durch gestanzte Metall-Lamellen zu ersetzen. Noch heute werden die klassischen Metall-Reissverschlüsse nach diesem Verfahren gefertigt.
  • 1924
    Der St. Galler Erfinder Dr. Martin O. Winterhalter erwirbt Sundback’s Patent. Winterhalters grosse Pionierarbeit besteht darin, auf Basis dieses Patents erstmals Verschlusstypen zu konstruieren, welche sich serienmässig herstellen lassen. Ebenso entwickelt und baut er die Maschinen zu deren Fabrikation. Er nennt seine Reissverschlüsse ri-ri (Rinne-Rippe). Damit startet er seine erfolgreichen Unternehmungen in Deutschland und in mehreren weiteren europäischen Ländern.
  • 1929
    Eine der bedeutendsten Neuerungen auf dem Gebiet des Reissverschlusses ist die Erfindung des Druckgiessverfahrens zur Herstellung gespritzter Ketten aus Kunststoff und Metall. Diese Pionierleistung ist ein Verdienst der riri-Werke.
  • 1936
    Winterhalter kehrt aufgrund der zunehmend schwierigen politischen Verhältnissen in Deutschland wieder in die Schweiz zurück und gründet in Mendrisio die Firma riri.
  • 1945
    Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Rationalisierung zum alles beherrschenden Schlagwort. Zunehmend werden Metallreissverschlüsse im „DaB“ (Draht auf Band)-Verfahren hergestellt. Hierzu wird in einem einzigen Fertigungsschritt aus einem Draht die Krampen ausgestanzt, und zugleich auf das Stoffband gepresst. DaB-Verschlüsse weisen zumeist eine raue Oberfläche auf.
    Die von uns vertriebenen riri-Metall-RV werden auch heute noch im sehr aufwendigen, klassischen Verfahren hergestellt. Bevor jedoch die Krampen auf das Band gepresst werden, wird ihre Oberfläche poliert und mit einer galvanischen Behandlung versehen. Dadurch ergibt sich eine edle Optik, eine überragende Oberflächenqualität und eine erstklassige Haptik.
  • um 1950
    Reissverschlüsse aus Kunststoff werden immer wichtiger. In vielen Bereichen erweisen sie sich in punkto Festigkeit und Wirtschaftlichkeit als beste Wahl.
  • um 1980
    Baumwollbänder werden immer mehr durch synthetische Bänder ersetzt.
  • 1990
    Nickel wird aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen durch alternative Materialien ersetzt. Die Bedürfnisse der Modebranche erfordern hauptsächlich im optischen Bereich stets neue Entwicklungen. Formschöne Laschen, verschiedene Metalloberflächen oder spezielle Bänder werden immer wichtiger. Nahtverdeckte Reissverschlüsse setzen sich besonders in der Damenmode durch.
  • 2000
    Durch die Entwicklung von spritzwasserdichten Reissverschlüssen und anderen HighTech Materialien revolutioniert sich die Outdoor-Bekleidung. Anstelle von aufwendigen Überlappungen werden wasserdicht beschichtete Reissverschlüsse sichtbar eingenäht, geklebt oder geschweisst. riri entwickelt den AquaZip auf Basis eines Kunststoffzahn-Reissverschlusses. Die Nachteile der spritzwasserdichten Spiral-Reissverschlüsse können so behoben werden. Weiterhin kommen laufend optische oder technische Verbesserungen von verschiedenen Herstellern auf den Markt.
Team
Kundendienst Industrie
Maya Bont
Leitung Kundendienst
Luzia Merz
Geschäftsführer und Technik
Leo Mayer
Kundendienst, Marketing
Rahel Tompkins
Lagerleitung, Kundendienst
Kurt Anderau
Kundendienst Fachhandel
Danijela Jevtic
Administration, Buchhaltung
Sandy Mayer
Kundendienst
Theres Bichsel
Geschäftsführer
Philipp Mayer
Leitung Shop St. Gallen
Margherita Fiandacca